GEWINNPROGRESSION
UND VERLUSTPROGRESSION

Darunter versteht man im Bereich der Sportwetten, zwei Systeme, um den Wetteinsatz zu bestimmen und ihn in einer Folge von Spielen mit System anzupassen. Die Strategie der Verlustprogression wird auch als Martingale-Strategie bezeichnet. Sie ist eine der ältesten Strategien und kommt eigentlich aus dem Glücksspiel, wo sie schon im 18 Jahrhundert beim Spiel Pharo und später beim Roulette eingesetzt wurde.

Die Grundlage dieser Strategie ist es, bei Verlusten seinen nächsten Einsatz um den zuvor verloreneren Wetteinsatz zu erhöhen. Das garantiert, dass man nach einer Serie an Verlusten, mit einem einzigen Gewinn alle vorangegangenen Einsätze wieder zurückgewinnt und dabei sogar einen kleinen Gewinn macht. Ein großer Nachteil dieses Systems ist jedoch, dass das ständige Erhöhen der Einsätze schnell einmal das Wettkapital sprengen kann, bevor es zu einem Gewinn kommt. Das braucht Nerven und genügend Kapital. Im schlimmsten Fall, geht einem das Wettkapital aus, bevor der nächste Gewinn eingefahren werden kann und ein Totalverlust ist die Folge.

Bei der Gewinnprogression gehe ich umgekehrt vor. Ich erhöhe meine Wetteinsätze nach einem Sieg um den zuvor gewonnenen Betrag. Damit erhöhe ich meinen Wetteinsatz nicht aus meinem Wettbudget und ein Totalverlust kann ausgeschlossen werden. Wenn eine Gewinnserie allerdings reisst, verliere ich meinen Grundeinsatz und alle Gewinne die durch die Serie bisher zusammengekommen sind. Ein besserer Tipp wäre es hier bei der Gewinnprogression, nach einem Sieg nicht den gesamten gewonnen Betrag neu zu setzen, sondern nur einen prozentuellen Anteil davon. Damit steigt zwar trotzdem mit jedem Spiel der Einsatz, ich habe allerdings Gewinne auf die Seite gelegt, um auch beim reissen der Serie einen sicheren Gewinn zu haben von dem ausgehend ich ein neues Spiel beginnen kann.