SUCHTGEFAHR

BIN ICH SÜCHTIG?

Anfangs sei gesagt, bei vielen Menschen sind Sportwetten ein fixer Bestandteil ihrer Freizeit und sie behalten auch die Kontrolle über ihr Spielverhalten. In einem Teil der Gesellschaft werden Sportwetten schnell und voreilig mit Sucht in Verbindung gebracht. Wettet man allerdings hi und da auf seine Mannschaft, oder wettet man öfter, aber mit System und hat dabei ein fixes Wettbudget, kann nicht von Sucht oder einem problematischen Verhalten gesprochen werden. Sollte sich das Spielverhalten in eine Richtung hin zur Sucht entwickeln, ist das für den Betroffenen oft schwer selbst zu erkennen.

Um selbst reflektieren zu können, ob das eigene Wettverhalten problematisch wird, sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Bin ich seelisch abhängig von Sportwetten. Kann ich also nur Spaß an einem Sportereignis haben, wenn ich darauf eine Wette abgeschlossen habe?
  • Gefährde ich private oder berufliche Beziehungen mit dem Ausmaß in dem ich Sportwetten abschließe?
  • Muss ich meine Einsätze immer weiter erhöhen, um das gleiche Gefühl der Erregung zu spüren?
  • Versuche ich mir Geld von dritten zu leihen, um damit Sportwetten abzuschließen?
  • Belüge ich andere Menschen über die Häufigkeit oder die Höhe des Einsatzes meiner Wetten?
  • Reagiere ich unruhig oder gereizt, wenn ich über eine gewisse Periode keine Wette abschließe?

Wenn man diese Fragen mit JA beantworten kann und es selbst nicht mehr schafft, sein Spielverhalten zu ändern, sollte man sich an eine Beratungsstelle in seiner Nähe wenden. Eine persönliche Beratung hilft dann dabei, seine Situation besser einschätzen zu können und bespricht die möglichen weiteren Schritte. Alle Beratungsangebote werden kostenlos und anonym zur Verfügung gestellt.

Bei häufigem Wetten, ist es deshalb wichtig ein System zu haben. Das und ein fixes Wettbudget ist nicht nur wichtig um sein Spielverhalten gut kontrollieren zu können, sondern auch essentiell um langfristig auch Gewinne zu machen und Spaß an Sportwetten zu haben.