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ALLE FACHBEGRIFFE ERKLÄRT

    X

    Y

0: 0 oder X stehen für ein Unentschieden. Dieser Tipp kann bei einer 3-Weg-Wette (zjm Beispiel bei einem Fussballmatch) abgegeben werden. Bei einer 2-Weg-Wette, wie zum Beispiel beim Tennis, gibt es kein Unentschieden.

1: 1 steht für einen Sieg der Heimmannschaft bzw. der zuerst angeführten Mannschaft oder des zuerst angeführten Spielers.

2: 2 steht für einen Sieg der Auswärtsmannschaft bzw. der an zweiter Stelle angeführten Mannschaft oder des an zweiter Stelle angeführten Spielers

2-Weg Wette: Es kann nur zwei mögliche Ausgänge geben. Sieg der einen Mannschaft bzw. des einen Spielers, oder Sieg der anderen Mannschaft bzw. des anderen Spielers. Ein Unentschieden ist nicht möglich.

3-Weg Wette: Es kann drei mögliche Ausgänge der Wette geben. Sowohl ein Sieg jeder Mannschaft, als auch ein Unentschieden.

Absicherung: Oftmals will man seine getätigte Wette während des Spiels noch beeinflussen um einen Gewinn sofort mitzunehmen, oder einen Verlust möglichst gering zu halten. Dabei begegnet man oft dem Begriff „Cash-Out“. Sehe ich z.B. während eines Matches, dass mein Tipp aufgeht und meine favorisierte Mannschaft in Führung geht, ich aber nicht glaube, dass sie diese Führung bis zum Ende halten können, beanspruche ich den „Cash-Out“. Dabei steige ich während des laufenden Spiels aus meiner Wette aus und habe meinen Gewinn sofort realisiert.

Natürlich ist dieser Gewinn dann geringer, als wenn ich meine Wette bis zum Ende aufrecht erhalten hätte und meine Mannschaft gewonnen hätte. Umgekehrt funktioniert es genauso. Wenn ich sehe, dass die gegnerische Mannschaft in Führung geht und ich nicht mehr an eine Wende glaube, kann ich die Wette oft frühzeitig beenden. Ich habe dann auf jeden Fall einen Verlust, der allerdings nicht so hoch ist, wie  er am Ende des Spiels gewesen wäre. Natürlich bringe ich meinen Favoriten damit aber auch um die Chance das Match noch zu drehen. Der Gewinn oder Verlust, berechnet sich aus dem Zeitpunkt im Match, wenn ich aussteige.

AGBs: Sobald man sich bei einem Wettanbieter registriert und dort Wetten abschließt, akzeptiert man die AGBs des Anbieters. Es ist auf jeden FAll ratsam, sich die AGBs des Anbieters davor durchzulesen, da es mitunter große Unterschiede geben kann. Außerdem sollte ein Blick auf die Wettbestimmungen geworfen werden. Einige Besonderheiten der einzelnen Anbieter könnt ihr auch in unserem großen Anbietertest nachlesen.

Akku-Wette: Eine Akku-Wette ist nichts anderes als eine Kombi-Wette. Allerdings wird hier vom Wettanbieter die Mindestzahl an Einzelwetten vorgegeben. Meistens handelt sich um drei oder vier Einzelwetten. Hinter der Wette würde in diesen Fällen ein +3 bzw. +4 stehen.

Ante-Post Wette: Dabei handelt es sich um eine Wette über einen längeren Zeitraum. Zum Beispiel auf den Sieger eines Turniers oder einer Meisterschaft.

Arbitrage: Der französische Begriff beschreibt die Möglichkeit unterschiedliche Preise für ein und dieselbe Ware geschäftlich auszunutzen. Bei einer Arbitrage-Wette, nutzt man die Quotenschwankungen bei unterschiedlichen Wettanbietern um einen sicheren Gewinn zu erzielen. In diesem Fall ist es egal, wie das Ereignis auf das man wettet ausgeht. Der Gewinn berechnet sich alleine aus der Quotendifferenz der Wettanbieter. Da diese Quoten aber nur geringfügig voneinander abweichen, sind die prozentuellen Gewinne sehr gering und um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen, sind hohe Einsätze notwenig.

Asian-Handicap: Die Asiatisches-Handicap Wette wird vor allem bei Fussballwetten eingesetzt und soll gegen die Möglichkeit eines Unentschieden absichern.

Viertel-Asien-Handicap: Team A : Team B = 0:0,25
Gehen wir davon aus, dass der Kunde 100 Wetteinheiten auf Team B setzt. Wenn Team A gewinnt, ist der gesamte Wetteinsatz verloren. Sollte es unentschieden ausgehen, bekommt der Spieler 50 Wetteinheiten für das Unentschieden zurück. Auf die restlichen gesetzten 50 Wetteinheiten, bekommt er die jeweilige Quote ausbezahlt. Sollte Team B gewinnen, wird die gesamte Wette als gewonnen betrachtet und er bekommt die Quote auf den gesamten Einsatz.
Halbes-Asian-Handicap: Team A : Team B = 0:0,5

Auszahlungsquote: Beschreibt den Betrag, den der Wettanbieter an den Spieler am Ende auszahlt.

Back-Wette: Als Back-Wette wird eine besondere Art der Wette beim Anbieter Betfair bezeichnet. Dabei wette ich gegen einen Spieler, der zuvor eine sogennante Lay-Wette abgeschlossen hat. Bei der Lay-Wette, wette ich dagegen, dass ein spezielles Ergebnis eintreffen wird. Zum Beispiel, ich wette dagegen, dass Bayern München am Wochenende 2:0 gewinnen wird. Dann bestimmt der Lay-Wettende eine Quote und den maximalen Einsatz.

Jetzt kann ein anderer Spieler eine Back-Wette abschliessen und dagegen wetten. Derjenige, der die Back-Wette platziert hat, gewinnt, wenn in diesem Fall das Match 2:0 ausgeht. der Lay-Wetter bei jedem anderen Ergebnis. Eine Back-Wette kann nur platziert werden, wenn zuvor ein anderer Spieler eine Lay-Wette platziert hat.

Betfair: Bekannt als Sponsor des FC Barcelona, Bayer Leverkusen und von Manchester United, ist das Unternehmen mit rund 3,1 Millionen Kunden der weltweit größte Anbieter von Sportwetten. Betfair wurde in England gegründet und hat seinen Hauptsitz in London. Nach Einführung der Wettsteuer in Deutschland, hat sich Betfair allerdings 2012 vom Markt zurückgezogen. Eine Besonderheit bei Betfair, ist die Weise, wie Wetten als Lay- und Back-Wette abgeschlossen werden können.

Eine Lay-Wette bezeichnet dabei eine Wette, bei der ich nicht darauf setze, dass eine bestimmte Mannschaft, oder ein Einzelspieler gewinnt, sondern ich setzte dagegen. Für eine Lay-Wette ist es notwenig, dass ein anderer Spieler zuvor eine Back-Wette abgeschlossen hat. Damit wird die klassische Art der Wette bezeichnet, bei der ich auf den Sieg meines Favoriten setze. Dann kann ich selbst eine Quote und den maximalen Wetteinsatz festlegen. Ein anderer Spieler kann jetzt mit einer Lay-Wette dagegen setzen.

In der Praxis beutetet das: Ich schließe zum Beispiel eine Lay-Wette darauf ab, dass FC Barcelona das nächste Match nicht 1:0 gewinnen wird. Dafür lege ich eine Quote von 2,4 und einen maximalen Wetteinsatz von € 50 fest. Jetzt hat ein anderer Spieler die Möglichkeit, mit einer Back-Wette dagegen zu setzen. Ich als Lay-Wettender, gewinne jetzt bei jedem Spielausgang der nicht 1:0 ist. Der Back-Wettende gewinnt, wenn das Spiel 1:0 endet. Die Quoten einer Back-Wette sind bei Betfair blau hinterlegt, die Quoten einer Lay-Wette in Pink.

Bet: Bezeichnet im englischen eine Wette.

Bookie: Bezeichnet den Wettanbieter bzw. den Buchmacher, der die jeweiligen Wetten zu einer von ihm bestimmten Quote anbietet.

BTTS: Unter BTTS versteht man „both teams to score“. Hier kann ich als Spieler eine Wette darauf abschließen, dass beide Mannschaften jeweils mindestens ein Tor in der Begegnung erzielen werden. Oder ich kann auch dagegen Wetten.

Eine BTTS Wette sollte nur unter den Voraussetzungen abgeschlossen werden, dass zwei ungefähr gleiche starke Mannschaften aufeinandertreffen, die beide Fähig sind, gegen den Kontrahenten ein Tor zu erzielen. Außerdem sollte man sich den Rahmen des Aufeinandertreffens ansehen. Muss eine der Mannschaften vielleicht gar kein Tor schießen, wird ihre Spielweise eher sehr defensiv ausgerichtet sein?

Buchmacher: Ein Buchmacher bietet die Möglichkeit auf bestimmte Ereignisse zu einer von ihm festgelegten Quote zu wetten.

Buchmachermarge: Damit wird der Gewinn des Buchmachers bezeichnet, der in die Wettquote eingerechnet ist.

Cash-Back: Oft gibt es für Neukunden oder bei besonderen Anlässen eine Cash-Back Garantie der Wettanbieter. Dabei bekommt man z.B. bei einem Einsatz von 100 € die Hälfte, also 50 € zurück, wenn die platzierte Wette nicht aufgegangen ist. Die Cash-Back Summe, wird oft in Form eines Wettguthabens für die nächste Wette gutgeschrieben.

Double: Darunter versteht man eine Doppelwette, also eine Kombi-Wette aus zwei Spielen. Ein Gewinn kommt nur zu Stande, wenn beide Wetten gewonnen werden.

Doppelte Chance: Hier hat man die Möglichkeit, sein Risiko zu minimieren und bei einem Spiel auf zwei Mögliche Szenarien zu wetten. Zum Beispiel auf den Sieg von Team B, oder ein Unentschieden. Durch die Risikominimierung, wird dafür auch die Quote und damit der mögliche Gewinn geringer.

Draw no Bet: Auch als Asian Handicap 0 bezeichnet, beschreibt eine Möglichkeit sich gegen Verluste abzusichern. Wette ich auf den Sieg von Mannschaft B, ist auch bei einem Unentschieden mein Einsatz nicht verloren, sondern wird mir wieder ausbezahlt. Durch die zusätzliche Absicherung, ist allerdings auch der mögliche Gewinn bei einem Sieg von Team B geringer.

Drei-Weg Wette: Es kann drei mögliche Ausgänge der Wette geben. Sowohl ein Sieg jeder Mannschaft, als auch ein Unentschieden.

Dutching: Unter Dutching versteht man, das Risiko auf mehrere Ausgänge eines z.B. Spiels zu verteilen. Dabei verteile ich meinen Wetteinsatz genau so auf die unterschiedlichen Ausgänge, dass ich trotz unterschiedlicher Quoten immer den gleichen Gewinn erziele.

Beispiel: Ich will bei einem Pferderennen mein Risiko minimieren, indem ich auf zwei Pferde setzte. Davon hat ein Pferd eine 11/1 und das andere eine 3/1 Quote. Wenn ich nun einen fixen Wetteinsatz von z.B. 100 € habe, teile ich ihn entsprechend dieser Quote auf. Ermitteln der Wahrscheinlichkeit:
Wahrscheinlichkeit 11/1 = (1 / (11/1 + 1)) * 100 = 8.33%
Wahrscheinlichkeit 3/1 = (1 / (3/1 + 1)) * 100 = 25%

Ermitteln des Wetteinsatzes:
Betrag, der auf das 11/1 Pferd zu setzen ist = (8.33 / (25 + 8.33)) * €100 = €25
Betrag, der auf das 3/1 Pferd zu setzen ist = (25 / (25 + 8.33)) * €100 = €75

Mit dieser Aufteilung, beträgt der Gewinn bei jedem der zwei Pferde 30 €. Unabhängig davon, wie hoch die ursprüngliche Quote war.

Einzahlungsbonus: Oft erhalten Neukunden, oder bestehende Kunden bei bestimmten Anlässen und Aktionen einen Bonus auf ihre Einzahlung. Ein 20% Bonus auf eine Einzahlung von 100€ würde zum Beispiel ein Wettguthaben von 120€ bedeuten.

Einzelwette: Wenn sie eine Einzelwette spielen, setzen sie auf nur einen möglichen Ausgang. Im Falle eines Fussballmatches wäre das der Sieg von Team A, der Sieg von Team B, oder Remis. Der Gewinn ermittelt sich dann aus dem Einsatz und der jeweiligen Quote. Bei einem Einsatz von z.B. €100 und einer Quote von 0,8, beträgt der Gewinn €80 und die gesamte Auszahlung €180.

Ereigniswette: Wettanbieter geben den Spielern die Möglichkeit auf unterschiedliche Ereignisse während eines Events zu wetten. Im Falle eines Fussballmatches, können das z.B. rote Karten, Elfmeter, Eckbälle sein. Die Ereigniswetten können schon Pre-Play, also vor dem Anpfiff abgeschlossen werden, oder im Live-Wetten Bereich während des Matches. Im Live-Wetten Bereich, hat man oft eine bessere Möglichkeit, durch Analyse des Spielverlaufs eine erfolgreiche Ereigniswette abzuschliessen.

Ergebniswette: Bei einer Ergebniswette wettet der Spieler auf den genauen Ausgang eines Spiels. Das kann zum Beispiel ein 3:1 Sieg von Bayern München sein. Aufgrund des erhöhten Risikos bei einer Ergebniswette, sind auch die Quoten und die damit verbundenen Gewinne am höchsten.

Erster Torschütze: Die Wette auf den ersten Torschützen ist eine Ereigniswette. Dabei kommt jedem Spieler eine unterschiedliche Quote zu. Stürmer haben niedrigere Quoten als Verteidiger oder Tormänner. Gleichzeitig haben die Stürmer der vom Wettanbieter favorisierten Mannschaft niedrigere Quoten als die Stürmer des Aussenseiters.

Faire Quote: Unter einer fairen Quote versteht man eine Quote, die genau der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit entspricht. Wäre also die Wahrscheinlichkeit eines Sieges einer bestimmten Mannschaft bei 50%, würde die faire Quote bei 0,5 liegen.

Fantasy Wette: Bei einer Fantasy-Wette, wetten die Spieler auf das Ergebnis von Matches, die so in Wirklichkeit gar nicht stattfinden. Dafür nimmt man zum Beispiel ein Freundschaftsspiel Deutschland gegen die Färöer Inseln und ein Freundschaftsspiel England gegen Paraguay. Die Tore von Deutschland und England werden dann so miteinander verglichen, als hätten die Mannschaften direkt gegeneinander gespielt.

Favorit: Bei einem Favoriten handelt es sich um die Mannschaft bzw. den Kontrahenten mit der höheren Gewinnwahrscheinlichkeit. Die Quote ist damit meistens ebenfalls geringer.

Football: Damit wird in Großbrittanien Fußball bezeichnet. In den USA sagt man Soccer.

Free Bet: Bei einer Free-Bet, bekommt der Spieler von seinem Wettanbieter ein Gratis-Guthaben, um damit eine Wette zu platzieren. Wenn die Wette gewonnen wird, bekommt man den Gewinn auf sein Wettkonto gutgeschrieben. Falls die Wette verloren wird, ist nicht das Geld des Spielers vom Verlust betroffen.

Gewinn: Der Gewinn nach einer erfolgreichen Wette errechnet sich mit der Formel Quote x Einsatz = Gewinn

Greyhounds: Mit Greyhounds meint man die vor allem in England sehr beliebten Windhund-Rennen. Die Hunde laufen dabei auf einer Bahn einem mechanischen Hasen hinterher.

Halbzeit/Endstandwette: Bei einer Halbzeit/Endstandwette, wetten sie sowohl auf das Ergebnis zur Halbzeit, als auch welche Mannschaft das Spiel entscheidet bzw. ob es ein Unentschieden gibt. Zum Beispiel X/2 = Zur Halbzeit steht es noch Unentschieden, am Ende setzt sich Team 2 jedoch durch und entscheidet das Spiel.

Handicapwette: Bei einer Handicapwette, geht eines der beiden Teams mit einem Torvorsprung ins Spiel. Das kann ein Tor oder mehrere Tore sein. Das Handicap hilft, um stärkere und schwächere Mannschaften bei ihrem aufeinandertreffen anzugleichen und bringt demjenigen der eine Wette auf den Favoriten platziert eine bessere Quote als bei einer Wette ohne Handicap.

Zum Beispiel: Bei einer Begegnung FC Bayern München gegen SV Werder Bremen, geht Werder Bremen mit einem Torvorsprung von 0:1 ins Match. Das Tor wird dem realen Endergebnis hinzugerechnet, womit München mindestens mit 2:0 gewinnen muss. Eine Handicwette auf München erhält dadurch eine bessere Quote als ohne Handicap.

Highroller: Als Highroller bezeichnet man bei Sportwetten und im Glücksspiel die Spieler, die mit sehr hohen Einsätzen wetten. Für den Wettanbieter sind sie die wertvollsten Spieler.

Head to Head: Dabei handelt es sich um eine Wette, bei der sie direkt darauf wetten, welcher von zwei Kontrahenten im direkten Vergleich im Führung liegt. Diese Wettform gibt es bei F1-Rennen, Pferderennen und bei Skirennen.

Höchsteinsatz: Der Höchsteinsatz ist bei jedem Buchmacher anders geregelt. Sollte man vorhaben hohe Wetteinsätze zu tätigen, ist es ratsam sich davor über die Regelungen beim Buchmacher zu informieren, oder Kontakt mit dem Buchmacher aufzunehmen.

In-Play: Bei der Wettbörse Betfair bezeichnet In-Play eine Live-Wette. Also eine Wette, die während eines laufenden Events abgegeben werden kann.

Kombiwette: Wär eine Kombiwette spielt, tippt nicht nur auf den Ausgang eines Matches, sondern auf den Ausgang mehrerer Spiele. Um seinen Gewinn zu erhalten, müssen alle Spiele innerhalb der Kombiwette richtig getippt werden. Umso mehr Spiele in der Kombiwette enthalten sind, umso höher das Risiko, allerdings auch umso höher der Gewinn, wenn alle Spiele richtig getippt wurden.
Der Gesamtgewinn berechnet sich dabei ganz einfach:

Wetteinsatz z.B. € 100 x  (Quote1=1,2) x (Quote2=1,5) x (Quote3=1,4) x (Quote4=1,3) = € 100 x 1,2 x 1,5 x 1,4 x 1,3 = € 327,6
Die Kombiwette ergibt einen Gewinn von € 327,6

Langzeitwette: Bei der sogenannten Langzeitwette, wird nicht auf den Ausgang eines Spiels getippt, sondern auf den Ausgang eines Events oder Turniers. Das kann zum Beispiel eine Weltmeisterschaft oder eine Fussballmeisterschaft sein.

Last Minute Wette: Dabei wird eine Wette erst ganz kurz vor dem Beginn der jeweiligen Veranstaltung platziert. In vielen Fällen kommt es kurz vor Beginn des Events zu stärkeren Quotenschwankungen. Dadurch kann bei einer Last Minute Wette oft eine bessere Quote erzielt werden, als bei einem länger im Voraus gesetzten Tipp.

Lay-Wette: Darunter versteht man eine besondere Wettart beim Anbieter Betfair. Mit einer Lay-Wette, setzt ein Spieler gegen ein spezielles Ergebnis bzw. gegen den Sieg einer Mannschaft. In der Praxis würde das heißen, ich setzt dagegen, dass Manchester United das nächste Match 3:0 gewinnen wird. (Ich glaube also nicht an das Eintreten dieses Ergebnisses). Jetzt kann ich eine Quote und einen maximalen Einsatz festlegen.

Die Wette kommt dann zustande, wenn ein anderer Spieler zur von mir festgelegten Quote dagegen wetten möchte. (er also an den Ausgang 3:0 glaubt). Endet das Match zu irgendeinem anderen Ergebnis als 3:0, gewinne ich. Gewinnt Manchester United in diesem Beispiel 3:0, gewinnt der Spieler, der die Back-Wette abgeschlossen hat.

Linienwetten: Linienwetten (oder auf englisch line-bets) sind eine Wettform beim englischen Anbieter Betfair. Das ganze funktioniert so, dass ich sogennante Linien kaufen oder verkaufen kann. Wenn ich eine Linie kaufe, wette ich darauf, dass das Endergebnis über dem Wert liegen wird, bei dem ich die Linie gekauft habe. Wenn ich eine Linie bei einem bestimmten Wert verkaufe, wette ich darauf, dass das Endergebnis unter diesem Wert liegen wird. Die Quoten bei Linienwetten sind fix vorgegeben und können nicht wie bei den von Betfair angebotenen Lay- und Back-Wetten von den Spielern frei gestaltet werden.

Livestream: Viele Wettbörsen bieten mittlerweile Livestreams, damit man die Events als Liveübertragung am Mac, PC oder Smartphone verfolgen kann. Das hat viele Vorteile. Etliche Events werden in der klassischen TV Übertragung gar nicht gezeigt. außerdem gibt es dort oft eine kleine Verzögerung in der Übertragung. Live ist also nicht wirklich Live. Das kann zu einem erheblichen Nachteil führen, möchte man während eines laufenden Spiels eine Live-Wette platzieren. Hier ist es wichtig immer auf die Sekunde genau über den Spielverlauf informiert zu sein.

Liveticker: Der Liveticker informiert Sie in Echtzeit über alle relevanten Daten aus einem Event. So sehen sie zum Beispiel bei einem Fussballmatch immer der aktuellen Stand an Toren, Eckbällen, roten und Gelben Karten etc. Das hilft ihnen während des Matches Live-Wetten abzuschliessen auch ohne sich immer einen Livestream des Matches anzusehen.

Livescore: Der Livescore zeigt ihnen immer die aktuelle Übersicht über alle Spielstände einer oder mehrerer Fussballligen bzw. den aktuellen Stand eines Events.

Mindestauszahlungsbetrag: Bei jedem Buchmacher ist der Mindestauszahlungsbetrag unterschiedlich. Wir raten, sich vorher in den AGBs des Buchmachers darüber zu informieren. Einige konkrete Infos dazu findet ihr in usnerem Wettanbietertest.

Mindestalter: Das Mindestalter für den Abschluss einer Wette ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz 18 Jahre. Trotzdem sollte man sich über die rechtlichen Grundlagen in seinem jeweiligen Land genau informieren.

Mindesteinsatz: Der Minesteinsatz bei einer Wette varriert nach Anbieter. Man sollte sich zusätzlich auch über einen möglicherweise festgesetzten Höchstgewinn informieren. Bei Kombiwetten können oft hohe Gewinne warten, die dann vom Anbieter auf den Höchstgewinn gekürzt werden.

Money Line: In Amerika wird die Einzelwette als Money Line Wette bezeichnet.

Moneybookers: Mithilfe von Moneybookers (neuer Markenname Skrill) kann im Internet ganz einfach ohne Risiko bezahlt werden. Das betrifft auch den Einsatz bei Online-Wetten. Zuerst wird im prepaid-Verfahren Geld auf das Moneybooker-Konto einbezahlt. Danach kann von diesem Konto ganz einfach bei vielen Online-Wettanbietern eingezahlt werden, ohne dem Wettanbieter seine Kreditkarten-Daten bekannt zu geben. Ein ebenfalls sehr bekannter Anbieter dieses Services im Internet ist paypal.

Achtung: Genau hinsehen, einige Anbieter verlangen Gebühren bei der Einzahlung auf das Moneybooker-Konto.

Money-Management: Ein gutes Money Management ist die Voraussetzung für den langfristigen Erfolg bei Sportwetten. Man versteht darunter die persönliche Strategie, wie man sein Wettkapital auf verschiedene Wetten aufteilt und in welcher Höhe man seine Einsätze spielt. Um erfolgreich zu sein, wird man zum Beispiel sein Kapital auf mehrere Wetten aufteilen.

Wenn darunter risikoreichere und weniger risikoreiche Wetten sind, kann man seinen Kapitaleinsatz dementsprechend verteilen. Eine risikoärmere Wette bekommt dadurch mehr Kapitaleinsatz, als eine Wette die höher im Risiko ist. Eine Möglichkeit seine Einsätze dem Risiko anzupassen ist die Formel, die auch beim Dutching angewendet wird.

NBA: Bezeichnet die höchste Liga im amerikanischen Basketball und steht für National Basketball Association.

NFL: Bezeichnet die höchste Liga im amerikanischen Football und steht für National Football League.

NHL: Bezeichnet die höchste Liga im amerikanischen Eishockey und steht für National Hockey League.

No bet: Unter einer no-bet-Wette bezeichnet man ein Event, dessen Ausgang so unsicher vorausgesagt werden kann, dass von einer Wette abgeraten werden muss.

Oddset: Bei der Wettform Oddset gibt es eine fixe Quote. Diese Quote verändert sich nicht ständig nach den abgegebenen Wetteinsätzen oder dem Verlauf des Events. Diese Wettform trifft man am häufigsten im Fussball und bei Spielen der NHL, NBA und NFL an. Der Wettanbieter geht hier ein höheres Risiko ein. Große Verluste sind bei ihm durch die fixen Quoten möglich, aber auch hohe Gewinne, wenn zum Beispiel ein Favorit nicht den Erwartungen entspricht.

Outright-Wette: Als Outright-Wette wird im englischen eine Langzeitwette bezeichnet. Bei der Langzeitwette wettet man nicht auf ein kurzfristige Ereignis wie den Ausgang eines Fussballmatches, sondern auf den langfristigeren Ausgang einer zum Beispiel Meisterschaft oder eines Turniers.

Over: Bei dieser Wettform gibt es die Möglichkeit auf ein „over“ oder ein „under“ zu wetten. Also auf ein „drüber“ oder „drunter“. Hierbei zählen die am Ende eines Matches gesamt gefallenen Tore. Zum Beispiel: Wenn mehr als 2,5 Tore in einem Match fallen, spricht man von „over“. Bei weniger als 2,5 Toren spricht man von „under“ wenn sie jetzt € 100 auf „over“ und eine Quote von 1,6 setzen, erhalten sie einen Gewinn von € 160, wenn das Match zum Beispiel: 3:0, 2:1, 1:2, 2:2 etc. ausgeht.

Overlay: Overlay bezeichnet man es, wenn die Quoten zum Vorteil des Tippers und nicht zum Vorteil des Buchmachers stehen.

Parlay: Als Parlay wird im englischen eine Kombinationswette bezeichnet.

Pick: Als Pick wird im englischen ein Wett-Tipp bezeichnet.

Platzwette: Bei Events mit mehreren konkurrierenden Teilnehmern wie zum Beispiel in der F1, bei Pferderennen oder beim Skifahren, kann man bei einer Platzwette nicht nur auf den Sieger des Events setzen, sondern auch darauf, wer den 2. und 3. Platz einnehmen wird.

Quote: Die Quote gibt einem bei der Sportwette bekannt, wie hoch der mögliche Gewinn bei einer Tippabgabe sein wird. Gleichzeitig spiegelt die Quote die Stärken der konkurrierenden Teams wieder. Der Wettanbieter bestimmt danach die Wettquote und vergibt der von ihm favorisierten Mannschaft die geringere und dem statistisch unterlegenerem Team die höhere Quote.

Beim z.B. Fussball, wird außerdem eine Quote für die Wahrscheinlichkeit eines Unentschiedens vergeben. Ein Beispiel für eine Quote bei einem Fussballmatch wäre: Team A : Team B / 1,5 – 2,4 – 3,0
Der Wettanbieter sieht in diesem Fall Team A als Favoriten. Bei einem Einsatz von € 100 würde man einen Gewinn von € 150 erhalten.

Quotenschlüssel: Als Quotenschlüssel oder Auszahlungsschlüssel bezeichnet man die Formel, mit der man sich die Gewinnmarge des Wettanbieters ausrechnen kann. Üblicherweise liegt die Gewinnmarge des Wettanbieters bei 5-10%. Die Formel geht ganz einfach:
1 geteilt durch (1 / Quote Sieg1 + 1 / Quote Unentschieden + 1 / Quote Sieg2) * 100

Quotenvergleich: Es zahlt sich aus, vor der Abgabe einer Wette einen Quotenvergleich zu machen. Eine schon ein wenig höhere Quote, kann bei hohem Einsatz, oder auf längere Sicht einen großen Gewinnunterschied ausmachen. Wir haben euch die besten Seiten für euren Quotenvergleich zusammengestellt.

Resultatwette: Die Resultatwette oder Ergebniswette bezeichnet den Tipp auf den genauen Ausgang eines Spiels. Im Falle eines Fussballmatches wäre das zum Beispiel der Tipp auf das Endergebnis 3:1.

Rollover: Viele Wettanbieter gewähren Neukunden oder bestehenden Kunden bei bestimmten Aktionen einen Bonus auf ihre Einzahlung in das Kundenkonto. Teilweise sogar bis 100%. Der Wettanbieter verdoppelt sozusagen ihre Einlage. Daran sind manchmal aber Rollover-Bedingungen gebunden. Das kann heißen, dass eine gewisse Anzahl von Wetten mit der Einalge gespielt werden müssen, bis man sich sich Geld auszahlen lassen darf. Diese Bedingungen werden Rollover-Bedingungen genannt.

Runline: Unter Runline Wette versteht man grundsätzlich eine Handicapwette.

Siegwette: Bei einer Siegwette tippe ich den Sieger eines bestimmten Events. Das kann im Fussball oder Basketball eine Mannschaft sein, oder beim Tennis ein Einzelsportler.

Skrill: Skrill ist der neue Name von Moneybookers. Skrill bietet die Möglichkeit der sicheren, risikolosen Einzahlung auf das Konto eines Wettanbieters, ohne bei diesem Wettanbieter seine Kontoinformationen oder Kreditkartendaten anzugeben. Das Geld wird zuerst im pre-paid Verfahren auf das Konto bei Skrill überwiesen. Dann kann es meist ganz einfach beim Wettanbieter über die Zahlungsmethode von Skrill auf das Kundenkonto des Wettanbieters überwiesen werden.

Spread Betting (Spreadwette): Bei Spreads, ein System, dass bei amerikanischen Wettanbietern gespielt werden kann, bekommt eines der konkurrierenden Teams einen fiktiven Vorsprung, oder ein fiktives Handicap auferlegt. Der Vorsprung bzw. das Handicap werden dem wirklichen Endergebnis hinzugezählt, oder abgezogen. Wenn zum Beispiel die Chicago Bulls gegen die Los Angeles Lakers spielen, könnten die Chicago Bulls einen fiktiven Vorsprung von 7 Punkten bekommen. Wenn das Spiel jetzt 85:90 endet, haben sie mit einem Tipp auf die Chicago Bulls trotzdem gewonnen, da das fiktive Endergebnis der Wette 92:90 entspricht.

Stake: Stake ist der englische Begriff für den Wetteinsatz. Es wird in Artikeln und Foren oft von Small Stake, Medium Stake und Big Stake gesprochen. Was nichts anderes als kleiner Wetteinsatz, mittlerer Wetteinsatz und großer Wetteinsatz heisst und die Empfehlung des Kapitaleinsatzes bei einer bestimmten Wette zeigt.

Supertoto: Der Begriff Toto wird oft in Verbindung mit Lotto verwendet und deshalb von vielen Leuten auch dahin interpretiert. Mit Lotto hat das Supertoto allerdings nichts zu tun. Supertoto fällt nicht unter das Glücksspiel, sondern unter die Pool-Wetten.

Dabei gibt ein Wettanbieter eine Liste von definierten Spielbegegnungen vor. Dann geht es darum, möglichst viele dieser Spiele richtig, in Form einer 3-Weg-Wette (1/X/2) richtig zu tippen. Wenn man es mit genügend richtigen Tipps in die Gewinnränge schafft, wird dem Spieler ein Anteil aus dem Gesamteinsatz-Pool ausgeschüttet.

Surebets: Bei Surebets (auch Arbitrage-Wetten genannt), nutzt der Spieler die unterschiedlichen Quoten unterschiedlicher Wettanbieter gegeneinander aus um einen sicheren Gewinn zu erzielen. Wie das genau funktioniert, zeigt dieses Beispiel aus der Praxis:

Bei einem Tennismatch spielt Novak Djokovic gegen Dominik Thiem.  Für einen Sieg des favorisierten Djokovic bietet ein Wettanbieter eine Quote von 1,8. Bei einem anderen Wettanbieter liegt die Quote für einen Sieg von Thiem bei 3,9. Wenn ich jetzt € 370 auf den Favoriten Djokovic setze und € 170 auf Thiem, ergibt sich folgende Rechnung. Bei einem Sieg von Djokovic ergibt sich eine Auszahlung von € 370 x 1,8 = € 666
Bei einem Sieg von Thiem von € 170 x 3,9 = € 663

Der Reingewinn bei der Djokovic-Wette beträgt abzüglich des Einsatzes und der verloren Thiem-Wette € 666 – € 370 – € 170 = € 126
Bei der Thieme-Wette beträgt der Reingewinn € 663 – € 170 – € 370 = € 123
Die unterschiedlichen Quoten der Wettanbieter bescheren mir so einen sicheren Gewinn ohne Risiko. Die richtigen Quoten zu finden und zu nutzen, benötigt allerdings Aufmerksamkeit und Geschick.

Systemwette: Bei einer Systemwette müssen mehrere Tipps abgegeben werden (mindestens 3, bis zu 8 bei bwin). Dann entscheidet man sich für ein System. Wenn ich zum Beispiel 3 Tipps abgebe und das System 2/3 spiele, mache ich auch bei 2 von 3 richtigen Tipps Gewinn. Den Maximalgewinn erziele ich wenn alle Tipps richtig sind. Im Gegensatz zur Kombi-Wette, kann ich mich bei der Systemwette mein Risiko minimieren, da nicht alle Tipps richtig gespielt werden müssen.

Torschützenwette: Wie der Name schon sagt, wetten sie bei der Torschützenwette auf den Spieler, der ihrer Meinung nach ein Tor schiessen wird. Die Wettanbieter haben hier oft eine Vielzahl von Möglichkeiten. In der einfachsten Variante ist es „Welcher Spieler schiesst in der Begegnung mindestens ein Tor?“. Aber es werden auch Wetten angeboten wie „Welcher Spieler schiesst bis zum Ende mindestens zwei Tore?“, „Welcher Spieler schiesst das erste Tor?“ oder „Welcher Spieler schiesst das letzte Tor?“

Torwette: Bei dieser Wette, tippen sie auf die Mannschaft, die das erste Tor in der Begegnung schießt.

Totalisatorwette: Diese Form der Wette, wird im englischen auch als „parimutuel-betting“ bezeichent, was im deutschen soviel heisst wie „untereinander wetten“ und ist bei Pferderennen anzutreffen. Dabei wetten die Spieler gegeneinander und nicht wie bei der klassischen Sportwette gegen einen Buchmacher, der ihnen eine fixe Quote bietet. Die Quote der Totalisatorwette errechnet sich als Quotient aus der Summe aller Einsätze. In der einfachsten Form, der Siegwette, wäre das zum Beispiel: Auf das Siegpferd Jolly wurden insgesamt € 3.000 gesetzt. Auf das gesamte Feld aller Teilnehmer € 9.000. Von diesem sogenannten Gross-Pool, wird jetzt der Take-Out (Steuern etc.) abgezogen. Es bleibt zum Beispiel ein Net-Pool von € 7.500, der an die Gewinner ausgeschüttet wird. Die Gewinnquote berechnet sich jetzt 7.500 / 3000 = 2,5
Ein Spieler, der jetzt € 100 auf Jolly gesetzt hat, bekommt €100 x 2,5= €250 ausbezahlt und hat einen Reingewinn von € 150 gemacht.

Bei einer Platzwette ist es etwas komplizierter. Nehmen wir an, auf die ersten 3 Pferde wurden € 2.000, € 1.500 und € 1.000 gesetzt. Auf das gesamte Feld € 9.000. Zuerst wird wieder der Net-Pool ermittelt. In unserem Fall wieder € 7.500. Von diesem Betrag werden jetzt die Einsätze auf die ersten Drei Pferde abgezogen. 7.500 – 4.500 = € 3.000. Diese 3.000 werden jetzt auf die 3 Töpfe aufgeteilt, also 1.000, 1.000 und 1.000. Die Netto-Quote für das erste Pferd errechnet sich jetzt 1.000 / 2.000 = 0,5. Die Brutto-Quote erhält man jetzt durch addieren von 1. Sie beträgt also 1,5. Jemand der € 100 auf den Sieger gesetzt hat, bekommt also € 150 ausbezahlt. Die Quote für den zweiten Platz berechnet sich genauso. 1.000 / 1.500 = 0,67. Das beutet also eine Auszahlung bei € 100 Einsatz von € 167.

Wenn die Wett-Teilnehmer nur auf die stark favorisierten Pferde wetten, kann es vorkommen, dass ein sogenannter Minus-Pool entsteht. Dabei wäre auch im Falle eines Sieges, der Ausbezahlte Betrag geringer als der getätigte Wetteinsatz. In England wird die Quote dann oft auf 1,05 angepasst, sodass der Spieler zumindest einen geringen Gewinn verzeichnen kann. In Deutschland wird die Quote lediglich auf 1 angepasst, sodass der Spieler seinen Einsatz 1:1 zurückbekommt.

Under: Im Gegensatz zum „Over“, tippen sie darauf, dass weniger als eine zuvor festgelegte Anzahl an Treffer fallen. Beim Fussball sind das meistens 2,5 Tore. Sie gewinnen also, wenn in der Begegnung gesamt 0, 1 oder 2 Tore fallen. Beim „Over“ gilt das Gegenteil. Sie gewinnen wenn zum das Spiel zum Beispiel 2:1, 2:2, 3:1 etc. ausgeht.

Underdog: Darunter versteht man den Aussenseiter in einer Begegnung, dem nicht viel Chancen auf den Sieg eingeräumt werden. Sollte es allerdings zu einem Favoritensturz kommen, kann die Wette auf einen Underdog durch die sehr gute Quote, einen hohen Gewinn bringen.

Unterhaltungswette: Dabei handelt es sich nicht um eine Wette, bei der sie auf den Ausgang eines Sportevents wetten, sondern um eine Wette auf Ereignisse im Weltgeschehen. So können sie zum Beispiel eine Wette auf das Geschlecht des nächsten Nachwuchs der englischen Königsfamilie abschließen, oder auf den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl. Die Unterhaltungswette erfreut sich immer größerer Beliebtheit und wird von immer mehr Wettanbietern in immer mehr Möglichkeiten angeboten.

Value: Unter Value oder Value-Bet versteht man eine Wette, deren Quote weit über der Erwartung des Eintritts liegt. Wenn eine Mannschaft zum Beispiel eine 50%ige Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg hat, wäre jede Quote über 2,0 Value. Also höher, als die Erwartung des Eintritts.

Virtuelle Wetten: Dabei wettet man auf Events, die so in der Realität gar nicht stattfinden. So könnte zum Beispiel ein Wettanbieter die Wette auf ein Match Deutschland gegen England anbieten. Deutschland spielt allerdings gegen Österreich und England gegen Schweden.

Die Tore werden aber so gezählt, als hätte Deutschland direkt in einem Duell gegen England gespielt. Diese Form der Wette gibt es für die unterschiedlichsten Sportarten wie zum Beispiel Motorsportrennen, Hunderennen, Tennismatches, Fußballmatches und Basketballmatches um nur einige zu nennen.

Wager: Darunter versteht man im amerikanischen Sprachgebrauch eine Wette.

Wettbüro: Das Wettbüro bietet die Möglichkeit, auf Sportevents zu wetten und Gesellschaftswetten zu platzieren. Dafür bestimmt das Wettbüro Quoten, die den Stärken der Gegner bzw. der Chance auf den Eintritt eines Ereignisses entsprechen. Anhand dieser Quoten berechnet sich für den Spieler sein möglicher Gewinn einer Wette.

Wettsteuer: In Deutschland muss jeder Wettanbieter, seit in Kraft treten des neuen Glücksspielstaatsvertrages Mitte 2012, eine Wettsteuer von 5% auf alle Einsätze an den Staat abführen. Viele Wettbüros holen sich diese 5% direkt vom Kunden wieder und ziehen 5% entweder vom Bruttogewinn ab, oder gleich vom Wetteinsatz.

Es gibt aber auch viele Anbieter, die die Steuer aus eigener Tasche bezahlen und nicht an den Kunden weitergeben. Bei diesen Anbietern ist der Bruttogewinn gleich dem Nettogewinn. Der Spieler darf sich also über den vollen Betrag seines Gewinns freuen. In Österreich gibt es keine Steuer auf Wettgewinne.

X: Mit X oder 0 wettet man auf ein Unentschieden eines Events.

Wutwette: Jeder der öfters auf Sportereignisse wettet kennt es und jeder, der damit anfängt, wird es erleben. Der Ärger über den Verlust einer Wette ist groß. War es noch dazu eine vermeintlich sichere Wette, die man mit hohem Einsatz gespielt hat, ist er umso größer.

Die Gefahr ist jetzt hoch, unbedacht zu handeln und zu versuchen, mit einer schnellen weiteren Wette, den Verlust wettzumachen. Oft sogar bei einer Wette mit hohem Risiko, die man sonst so vielleicht gar nicht gespielt hätte, oder mit hohem Einsatz, den man sonst so gar nicht gesetzt hätte. Besser ist es, diszipliniert zu bleiben. Am Besten eine Pause machen, sich auf etwas anderes konzentrieren und wenn man wieder bereit ist, mit seinem Money-Management System weitermachen.

Zwei Weg Wette: Die Zwei-Weg-Wette ist eine Wette mit zwei möglichen Ausgängen. Es kann nur 1 oder 2 getippt werden. Ein Unentschieden gibt es nicht. Ein klassisches Beispiel ist hier die Wette auf ein Tennismatch.